Kleine Helferlein: tag2find [ToolBlog]

Als ich während des Studiums mit der Computerei angefangen habe, war das Wiederauffinden gespeicherter Daten kein großer Umstand. Das lag schlicht und einfach am begrenzten Speicherplatz, der zur Verfügung stand. Das hat sich mittlerweile geändert. Speicherplatz steht zur Verfügung in Hülle und Fülle. Aus diesem Grund überlegt sich kein Mensch mehr, was er wohin packt. Der Preis dafür ist oft der ratlose Gesichtsausdruck, wenn man eine Datei wieder öffnen will, aber nicht weiß, wo man sie findet. Sicher, es gibt Desktopsuchmaschinen, aber so immer zufrieden bin ich mit deren Leistungsvermögen auch nicht. Ein anderer Ansatz ist das Tagging. Hierbei versieht man das File mit Etiketten (Tags), die dann das Wiederauffinden vereinfachen. Wir kennen das Prinzip von Flickr, Delicious und den anderen üblichen web2.0-Verdächtigen.

Eine Programm aus Ã–sterreich geht denselben Weg, nur das Sie mit ihm nicht nur Websítes oder hochgeladenen Dateien, sondern alle möglichen Files taggen und wiederfinden können. tag2find heißt es und kann hier herunterladen werden. Es gibt eine Menge Lernvideos zur Einführung und, etwas versteckt, eine Kurzanleitung in Deutsch. Nun müssen Sie nur noch die nötige Selbstdisziplin aufbringen und Ihre Dateien konsequent etikettieren. Denn: “Wer etikettiert, der findet”. ;-)

Original post here: Stephan List

30 June 2007 | Kleine Kniffe, Software | Comments

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